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Wohnzimmer-Designstile: Skandinavisch, Loft und Klassisch

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Home PlannerApp-Team · January 12, 2023

Drei Wohnzimmer-Designstile im Vergleich: worauf es ankommt, wo die Grenzen liegen und welche Trends sie verbinden – Licht, offene Räume, weniger Ballast und natürliche Materialien.

Großzügiges, modernes Wohnzimmer mit grauem Sofa, glänzendem Boden und wandmontiertem Fernseher

Im Wohnzimmer lässt die Familie den Tag auf dem Sofa unter einer Kuscheldecke ausklingen und empfängt ihre Gäste. Es ist außerdem der Raum, den Besuch meist als Erstes sieht – und der damit viel über dein ganzes Zuhause verrät. Im Folgenden erfährst du mehr über drei Wohnzimmer-Designstile, die seit Jahren Dauerbrenner sind: den skandinavischen Stil, den Loft-Stil und den klassischen Stil.

Die Entscheidung fällt oft schwerer als gedacht, da das Wohnzimmer selten nur eine Funktion hat. In einer kleinen Wohnung dient es gleichzeitig als Schlafzimmer. Wenn du im Homeoffice arbeitest, ist es auch dein Büro. In einem Studio übernimmt es die Funktion des Esszimmers. Überlege dir also zuerst, was der Raum leisten muss, und wähle erst dann den passenden Stil.

Kleine Anpassung mit großer Wirkung: Wenn dein Budget es zulässt, sorgt neutrale Tapete aus Naturmaterialien bei jedem dieser drei Stile für ein gemütlicheres Raumgefühl.

Welche Design-Trends teilen alle Wohnzimmer-Stile?

Es gibt fünf zentrale Elemente: viel Licht, offene Räume, Minimalismus, natürliche Materialien und helle Farbtöne. Ob Designer klassische oder ausgefallene Stile umsetzen – die meisten orientieren sich an diesen fünf Trends. Sie bilden das Fundament, auf dem die einzelnen Stile aufbauen.

Viel Licht. Ein modernes Wohnzimmer überzeugt mit reichlich Tageslicht, oft durch große oder Panorama-Fenster. Der Vorteil: Natürliches Licht lässt jeden Stil aufgeräumt und ruhig wirken. Die Einschränkung: Nicht in jedem Raum lässt sich ein Fenster einbauen, plane also auch eine durchdachte künstliche Beleuchtung ein.

Offene Räume. Raumteiler und Trennwände sind nahezu aus dem Wohnzimmer verschwunden, da ein offener Raum Licht und Luft frei zirkulieren lässt. In kleinen Wohnungen bietet es sich an, Wohnzimmer und Küche zusammenzulegen. Einraumwohnungen sind aus demselben Grund seit Jahren beliebt: Ein einziger offener Raum wirkt optisch viel größer.

Minimalismus. Vor einigen Jahrzehnten dominierten noch wuchtige Sofas, Kamine, Anrichten und Schrankwände für Fernseher und Bücher das Wohnzimmer, ergänzt durch Figuren, Kunsthandwerk, großformatige Gemälde und schwere, lange Vorhänge. Der Minimalismus hat dieses Konzept abgelöst und ist seitdem eine der beliebtesten Gestaltungsformen für den Wohnbereich.

Natürliche Materialien. Setze so weit wie möglich auf Möbel und Wohntextilien aus Naturmaterialien.

Helle Farbtöne. Streiche Decke und Wände in hellen Farben. In Kombination mit viel Licht wirkt der Raum dadurch deutlich geräumiger.

Diese helle, ruhige Basis hat noch einen weiteren Vorteil: Farbakzente kommen darauf perfekt zur Geltung. Kissen, Decken oder eine Vase lassen sich je nach Stimmung mühelos austauschen, während das Grunddesign bestehen bleibt.

Wohnzimmer mit grauem Sofa, rosa Kissen und einer salbeigrünen Akzentwand

Graues Sofa, salbeigrüne Wand, rosa Kissen: Die Kissen setzen den kräftigsten Farbakzent und lassen sich am leichtesten austauschen.

Welche verschiedenen Stile gibt es für das Wohnzimmer?

Die drei beliebtesten Stile sind der skandinavische Stil, der Loft-Stil und der klassische Stil. Designer richten ein Wohnzimmer meist nach einer klaren Stilrichtung aus. Die Auswahl an Stilen ist groß genug, dass nahezu jeder das Passende für den eigenen Geschmack findet.

So richtest du dein Wohnzimmer im skandinavischen Stil ein

Der skandinavische Stil ist aus gutem Grund eine extrem beliebte Wahl fürs Wohnzimmer: Die meisten Merkmale greifen die oben genannten Trends auf. So setzt du ihn um:

  • Lass reichlich Sonnenlicht herein. Verzichte auf schwere Vorhänge vor den Fenstern und plane zusätzliche Lichtquellen für den Abend ein.
  • Gestalte die Wände in hellen Tönen.
  • Nutze Holz mit sichtbarer Maserung und Struktur, etwa Fichte.
  • Setze auf Textilien, Poster und Figuren als Dekoration.
  • Ergänze geometrische und abstrakte Muster.
  • Halte den Raum offen. Überlade das Zimmer nicht mit Möbeln, damit ein reibungsloser Durchgang zwischen den Bereichen möglich bleibt.
  • Bevorzuge natürliche Materialien bei Oberflächen und Möbeln, einschließlich Bezügen aus Naturfasern.
Skandinavisches Wohnzimmer mit weißem Sofa, Strickdecke und schwarzen Stühlen

Weißes Sofa, Strickdecke, schwarze Stühle: Natürliche Textilien und ein einziger dunkler Kontrast genügen für diesen Stil.

Das Ergebnis ist ein schlichter, aufgeräumter Raum, in dem sich Bewohner und Gäste gleichermaßen wohlfühlen.

Häufiger Fehler: Stell den Raum nicht mit zu vielen Möbeln zu. Der skandinavische Stil lebt von freien Grundflächen – schon ein einziger zusätzlicher Schrank kann den Raum überladen wirken lassen.

Loft

Der Loft-Stil gehört zu den absoluten Trendsettern der letzten Jahre. Das zeichnet ihn aus:

  • Sichtmauerwerk an einer Akzentwand oder im gesamten Raum. Sowohl echtes Backsteinmauerwerk als auch Nachbildungen, etwa aus Gipskarton, sind möglich.
  • Offen liegende Leitungen und Rohre, die bewusst als Dekorelement genutzt werden.
  • Ein Minimum an Möbeln.
  • Strahler oder Leuchten im Industrie-Look.
  • Natürliche Materialien: Holzbalken, Betonböden und Ähnliches.

Lange Zeit galt der Loft-Stil als zu kühl und zu maskulin für ein gemütliches Zuhause. Mittlerweile hat er bewiesen, dass er zu ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen passt. Die Einschränkung: Backstein, Beton und freiliegende Rohre wirken ohne warme Textilien schnell kalt – ergänze sie daher gezielt im Sitzbereich.

Passen klassische Wohnzimmer-Ideen auch in kleine Räume?

Ja, in reduzierter Form. Der klassische Stil kommt zwar in großen Räumen am besten zur Geltung, aber auch ein kleiner Raum verträgt ein paar edle Elemente, ohne gleich überladen zu wirken. Die wichtigsten Merkmale eines modern-klassischen Wohnzimmers:

  • Natürliche Materialien bei Oberflächen und Möbeln: Holz, Leinen, Seide, Glas;
  • warme Beige- und Goldtöne mit Akzenten in dunkleren Farben wie Blau, Smaragdgrün oder Bordeaux;
  • ausgefallene, hochwertige Möbel und Dekorelemente mit Stukkaturen, Schnitzereien und Glaseinsätzen;
  • ein Kronleuchter aus Glas oder Kristall als zentrales Lichtelement;
  • reichlich Textilien: schwere Vorhänge, Tischdecken, Kissen auf Sofas und Sesseln, Teppiche;
  • florale Muster in der Ornamentik.

Wähle in einem kleinen Raum nur ein oder zwei dieser Merkmale aus – etwa den Kronleuchter und die Kissen – und halte die restliche Einrichtung schlicht.

So findest du deinen passenden Stil

Lies dir die Tipps oben aufmerksam durch und schau dir zusätzlich Fotos und Videos von echten Projekten an. Das bringt dich auf neue Ideen und zeigt dir direkt, wie ein Stil im Raum wirkt. Das erleichtert dir die Entscheidung enorm.

Du kannst dein Wohnzimmer ganz einfach selbst gestalten. Die wichtigsten Schritte sind die Wahl des Stils und der Farben. Überlege dir zuerst, wofür du den Raum nutzen möchtest: nur für Besuch oder auch als Arbeitsbereich, Spielecke oder Schlafzimmer. So wird das Ergebnis nicht nur stilvoll, sondern auch funktionell und alltagstauglich.

Der eigene Geschmack lässt sich am besten am eigenen Raum testen. Mit Home Planner kannst du deinen Raum ausmessen, als 2D- und 3D-Plan zeichnen und mit Möbeln bekannter Marken einrichten. Erstelle erstklassige Renderings deines Entwurfs oder nutze fertige Raumkonzepte für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer und mehr als Inspiration. Teste deinen Wunschstil direkt am eigenen Grundriss und passe deine Ideen an, bevor die Renovierung beginnt.

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